Ofengemüse

Ofengemüse gehört zu meinen absoluten Lieblingsgerichten!

Ich kann mich nicht entscheiden, welcher Pluspunkt bei Ofengemüse an erster Stelle steht.

  • Der Geschmack!
  • Auch wenn mal keine Zeit ist, um lange in der Küche zu stehen, kann man innerhalb weniger Minuten das Gemüse kleinschnippeln, auf ein Backblech oder in eine Auflaufform geben und in den Ofen schieben. In der Zwischenzeit ist dann genug Zeit auch noch andere Dinge zu erledigen.
  • Sollte mal was übrigbleiben, schmeckt es auch kalt am nächsten Tag noch wahnsinnig lecker. Tipp: Das kalte Ofengemüse in ein Fladenbrot geben und einfach in der Mittagspause genießen.
  • Alles was an Gemüse im Kühlschrank zu finden ist, darf mit rein.

Resteverwertung at its best!

Man muss sich hier an keine strengen Regeln halten. Die Tomaten werden weich? Rein damit! Es ist noch ein Stück Zucchini im Kühlschrank? Rein damit! Es ist nur noch eine kleine Kartoffel übrig, die nicht als Beilage für alle reicht? Ab auf’s Blech! Alles was schmeckt, daheim ist oder weg muss, bevor es kaputt geht darf sich dazu gesellen. Yay! Und dann braucht Ihr nur noch ein paar Gewürze und Olivenöl.

Da fällt mir grad wieder auf, wie genial Gerichte vom Backblech sind. Die will ich Euch nicht vorenthalten, weil es wirklich so wunderbar schnell und unkompliziert ist.

Zutaten

Denkt dran, die Zutaten sind nur eine grobe Richtlinie. Ihr könnt die Menge variieren, das Gemüse austauschen oder das Ganze statt im Backofen in einer Grillschale auf dem Grill zubereiten. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Ofengemüse wirklich im Ofen zubereite, damit ich mehr Platz auf dem Grill habe 🙂

Ich habe das Ofengemüse für eine Person als Hauptgericht zubereitet, dazu einfach einen schnellen Joghurt-Minz-Dip gemacht (Obacht: Dann ist das Gericht natürlich nicht mehr vegan)

In meinen Backofen durften: 1/2 grüne Zucchini, 1/2 gelbe Zucchini, 3 kleine Paprika, 5 Champignons, 2 Schalotten, 1/2 Süßkartoffel, ein paar Broccoli-Röschen, 1 Knoblauchzehe.

Gewürze

Für diese Menge habe ich 1 TL Paprika edelsüß, 1 TL Kräuter der Provence, 1 TL Oregano, 1/2 TL Cayenne-Pfeffer, 1/2 TL schwarzen Pfeffer und ein paar Rosmarinnadeln gebraucht. Die Gewürze findet Ihr alle auf www.miamispice.de

Zubereitung

Das Gemüse grob schneiden. Es muss nicht gleichmäßig sein, das darf gerne schnell gehen. Ob Ihr grobe Würfel, Streifen oder Ringe wählt, ist vollkommen egal.

Tipp: Denkt an die unterschiedlichen Garzeiten der Gemüsesorten. Die Champignons brauchen natürlich nicht so lange wie die Süßkartoffel. Wenn Ihr das beim Schnippeln beachtet, müsst Ihr das Gemüse nicht zu unterschiedlichen Zeiten in die Form geben. Daher habe ich die Süßkartoffel in ganz dünne Scheiben geschnitten, während ich die Paprika zum Beispiel nur in grobe Stücke geschnitten habe. Auch die Zwiebeln und die Knoblauchzehe habe ich nur ganz grob geschnitten.

Alles an Gemüse in eine Schüssel geben, etwas Olivenöl und die Gewürze dazu und alles gut umrühren, damit das gesamte Gemüse von Olivenöl und den Gewürzen umhüllt ist. Dann gebt Ihr die Mischung einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine Auflaufform und packt das bei 200°C in den Ofen. Die Garzeit ist abhängig vom Gemüse, das müsste Ihr also regelmäßig überprüfen. Mein Ofengemüse war für ca. eine halbe Stunde im Ofen und ich habe es zweimal vorsichtig gewendet, damit das Gemüse nicht auseinander fällt.

Joghurt-Minz-Dip (nicht vegan)

Einfach etwas Abrieb einer Bio-Zitrone, etwas Zitronensaft und kleingeschnitzte Minzblätter vermengen und dazu reichen. Das schmeckt herrlich frisch.



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